Freitag, 28. Januar 2011

Streit um kulturelles Schul-Angebot: Scheuerl geht auf Wersich los

Rabe warnt vor neuen Schnellschüssen in der Schulpolitik - Mahnung zur Besonnenheit

In der Diskussion um den verpflichtenden Kunstunterricht hat SPD-Bildungsexperte Ties Rabe alle Beteiligten zu Besonnenheit gemahnt. „Man sollte in der jetzigen Zeit von Hauruck-Aktionen absehen“, sagte Rabe am Donnerstag. Er warnte vor Schnellschüssen und plädierte dafür, vor möglichen Veränderungen mit allen Beteiligten zu sprechen und auch die Erfahrungen anderer Bundesländer in dieser Angelegenheit zu berücksichtigen. Die Kommunikation des Schulsenators in dieser Sache sei offenbar unglücklich, sagte Rabe weiter. Zuvor hatte sich auch der Schulreformgegner und CDU-Bürgerschaftskandidat Walter Scheuerl skeptisch zum Vorhaben der CDU-geführten Schulbehörde geäußert.

Mittwoch, 26. Januar 2011

„Fortsetzung einer Misserfolgsgeschichte“

Wohnungsbauentwicklungsplan ohne positive Wirkung - drei Wochen vor der Wahl legt der Senat die Fortsetzung vor: ohne neue Ideen, Inhalte und Initiativen

Als „Fortsetzung einer Misserfolgsgeschichte“ hat SPD-Stadtentwicklungsexperte Andy Grote die „Weiterentwicklung des Wohnungsbauentwicklungsplans“ bezeichnet. „Der bisherige Plan hat zu keiner einzigen neuen Wohnung in Hamburg geführt. In seiner Fortschreibung gibt es keine neuen Initiativen, keine neuen Inhalte und keine neuen Ideen. Der Plan ist so müde wie seine Präsentation durch die Stadtentwicklungssenatorin", sagte Grote. Ein inhaltleerer Plan bringe nichts – erst recht nicht drei Wochen vor der Bürgerschaftswahl. Sollte die Senatorin – wie angekündigt – das Papier noch ins Parlament einbringen, könne sie von der SPD keine Unterstützung erwarten.Selbst die Zunahme bei den Bewilligungen im geförderten Wohnungsbau könne nicht als Erfolg verkauft werden. Denn man habe es lediglich mit Verschiebungen innerhalb der verschiedenen Fördermaßnahmen und Förderperioden zu tun. „Das ist ein Nullsummenspiel. Geändert hat sich nichts“, sagte Grote.Entscheidend sei außerdem nicht die Frage, wie viele Wohnungen angekündigt oder geplant werden. Entscheidend sei, wie viele geförderte...

Mittwoch, 19. Januar 2011

Versäumnisse ausbügeln

Rabe: Stadtteilschulen bleiben trotz vereinzelter Probleme wichtiges Zukunftsvorhaben

SPD-Schulexperte Ties Rabe hat die Versäumnissen des Senats vor der Arbeitsaufnahme der Hamburger Stadtteilschulen bedauert. „Die Stadtteilschule hat das Zeug, die Zukunftsschule für Hamburg zu werden. Aber ihr Start wird erschwert, weil der Senat versäumt hat, früh genug ein tragfähiges Konzept für die Schulen zu entwickeln“, sagte Rabe. Bei nötigen Baumaßnahmen gebe es vereinzelt Verzögerungen. Probleme gebe es bei der Versorgung der Schulen mit Gymnasiallehrern. Die Schulbehörde habe den Start der Stadtteilschulen verschlafen, sagte Rabe. Das sei schlecht, weil eine schnelle Abstimmung mit den Schulen den Fehlstart hätte verhindern können. „Die Stadtteilschule bleibt ein Zukunftsvorhaben, das Kindern große Chancen eröffnet – trotz der aktuellen Schwierigkeiten, die schnell beseitigt werden müssen“, betonte Rabe. Das gelte auch für das Ziel, dass jede Stadtteilschule durch eine zumindest einzügige Oberstufe den Weg zum Abitur anbiete. Auch hier müsse noch nachgesteuert werden. Die behördeninterne Arbeitsgruppe müsse so schnell wie möglich ein tragfähiges Konzept vorlegen. ...

Freitag, 14. Januar 2011

Herbststatistik der Schulbehörde bestätigt: Soziale Spaltung weiter ungelöst

Rabe: Bildungschancen sind in einigen Stadtteilen sehr schlecht

Der schulpolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Ties Rabe, kommentiert die jetzt vorgelegten Zahlen über die Schulabschlüsse 2010 in Hamburg: „Die Herbststatistik bestätigt: Die soziale Spaltung im Schulbereich ist weiter ungelöst. Zwar haben sich die Abschlüsse in den letzten Jahren in Hamburg kontinuierlich gebessert. Aber die Bildungschancen von Schülern aus bestimmten Stadtteilen sind nach wie extrem unterschiedlich. Während in Othmarschen und im Stadtkern von Eimsbüttel mehr als zwei Drittel aller Schüler das Abitur machen, schaffen in Wilhelmsburg und Billstedt die Hälfte der Schüler nicht einmal den Realschulabschluss. Jeder fünfte Schüler dort verlässt die Schule sogar ohne Schulabschluss. Zudem wandern immer mehr Schülerinnen und Schüler aus den belasteten Stadtteilen ab.“ Rabe: „Nach diesen Zahlen ist klar: Hamburg muss dringend umsteuern und für bessere Bildungschancen in den benachteiligten Stadtteilen sorgen. Die neue Stadtteilschule bietet dafür die Chance. Es ist schlimm, dass die Schulbehörde den Start der neuen Schulform im Sommer 2010 verschlafen hat und die neuen Stadtteilschulen vollkommen ...

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