Schule

- by photocase.de - tobi.tobsen
Schüler individuel fördern und fordern
Für die SPD ist klar: Alle Schülerinnen und Schüler - leistungsstarke und weniger leistungsstarke - müssen und können besser gefördert werden. Dafür brauchen wir einen besseren, passgenauen Unterricht. Einen Unterricht, in dem jeder einzelne Schüler nach seinen Möglichkeiten optimal gefördert wird. Dass das möglich ist, zeigen schon jetzt viele engagierte Schulen in Hamburg und Deutschland.
Wir wollen diese Entwicklung fördern, um für bessere Bildung und mehr Chancengleichheit zu sorgen. Durch besseren Unterricht können Schüler mit ihren vielfältigen Fähigkeiten individuell gefördert werden und müssen nicht in die drei Schubladen des alten Schulsystems gepresst werden. Stattdessen können sie unabhängig von ihrer Leistungsstärke zusammen sogar besser lernen. Deshalb sind wir für gemeinsames Lernen in einer Schule für alle.
Sechs Jahre CDU – Schulpolitik – ein Desaster
Die Zahl der Jugendlichen ohne jeglichen Schulabschluss in Hamburg stagniert auf zu hohem Niveau; die Zahl der Kinder aus bildungsfernen Schichten unter Abiturienten und Studierenden entspricht nicht deren tatsächlicher Befähigung. Auch wenn es keinen unmittelbaren Zusammenhang gibt zwischen den schulpolitischen Maßnahmen der CDU und den empirischen Daten, so sprechen die Maßnahmen selbst eine deutliche Sprache:
- Förder- und Teilungsstunden wurden gestrichen.
- Die Klassenfrequenzen wurden erhöht,
- Das Ganztagsangebot an bisherigen Ganztagsschulen wurde drastisch
- reduziert.
- Der Schwimmunterricht wurde gekürzt,
- Die Lehrmittelfreiheit wurde aufgehoben.
- Der Besuch der Vorschulen wurde gebührenpflichtig,
- Wichtige Schulstandorte wurden aus dem Anmeldeverzeichnis genommen (Beispiel Gesamtschule Steilshoop) und
- Insgesamt wurden seit 2001 über 800 Lehrerstelfen gestrichen.
Gute Bildung für alle
Gute Bildung ist der Schlüssel für mehr Chancengerechtigkeit und sozialen Aufstieg. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Wir werden die Qualität von Bildung und Betreuung verbessern. Unser Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige, gebührenfreie Betreuung und Bildung vom Kindergarten bis zur Hochschule anzubieten.
Die Erhöhung der Zahl der Kinderbetreuungsplätze – insbesondere im Krippenbereich - hat für uns Priorität. Frühkindliche Bildung darf keine Frage des Geldbeutels sein. Sie muss mittelfristig für Eltern genauso beitragsfrei sein wie schulische Bildung. Das letzte Jahr vor der Schule wird vom 1. August 2008 an beitragsfrei sein. Für die vorausgehenden Altersstufen werden wir die Kita-Gebühren schrittweise bis zum Jahr 2012 abschaffen. Der Kita-Besuch muss dabei mindestens 5 Stunden möglich sein und ein kostenloses warmes Mittagessen umfassen.“
- Individuell gestalteter, fließender Übergang von der Kita und/oder Vorschule in die Schule für jedes einzelne Kind in „Bildungsgärten“.
- Verkleinerung aller Grundschulklassen, ohne dass dies zu Lasten von Förder– und Teilungsstunden geht
- Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten ab Klasse 8 erhalten einen schulischen „Mentor“ zur Seite, bis der Übergang in Ausbildung oder Arbeit gelungen ist
- Individuelle Förderung; Abschaffung von Sitzenbleiben und Abschulen
- Respektierung des Elternwillens bei der Schulwahl
- Lernmittelfreiheit; Abschaffung des Büchergeldes
- Gebührenfreies Erststudium